Spargelsalat

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Nein, es geht nicht um einen Salat aus weißem oder grünem Spargel. Es geht um eine Salatpflanze, die in Form eines Stangespargels daher kommt, wenn er entblättert ist. Gegessen wird vom „Chinesischem Salat“ – wie er auch genannt wird – der Stengel bzw. Stamm. Die Blätter sind recht bitter, bis hin zur Ungenießbarkeit. Ganz ehrlich, als ich den Stangenspargel zum ersten Mal angebaut habe, war auch mir das nicht bewusst. Ich war total darüber enttäuscht, dass alle Blätter bitter waren und habe die ganzen Pflanzen entsorgt. Erst Monate später erfuhr ich, dass es um die Stengel geht und nicht um die Blätter.

Und die sind wirklich lecker. Wenn sie ungefähr fingerdick sind, schmecken sie am besten. Dann haben sie einen leicht nussigen, intensiven Salatgeschmack, der wirklich köstlich ist. Die Stangen brechen ich einfach ab, die großen Blätter werden abgezupft. Die kleinsten, zarten Blätter können auch noch gegessen werden. Den Stengel schneide ich in Scheiben und esse ihn am liebsten in einem gemischten Salat.

Er ist bei uns sehr leicht zu ziehen, einfach aussäen. Die Aussaat andrücken und feucht halten. Allerdings mag er lieber gemäßigte Temperaturen. In den heißen Sommermonaten beginnt er rasch zu schießen. Es sieht zwar immer so aus wie gerade „davon galoppierender Salat“, aber man erkennt schnell, wann dieser Salat in die Blüte geht. Ich baue ihn sowohl im Balkon Gemüse Garten, als auch im Gemüsebeet an. Die Schnecken mögen ihn zum Glück überhaupt nicht.

Zur Zeit sammle ich die ersten Samen von zwei Pflanzen ab, Ein Teil der Samen säe ich gleich wieder aus. So kann ich  im Herbst eine zweite Runde ernten. Der Spargelsalat wird dann neben Pak Choi und Shiso doch noch ein leckeres Wok Gericht bereichern.

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