Sellerie – ein mäkeliges Pflänzchen

Sellerie ist eines dieser Gemüsesorten, welche zwar recht unscheinbar ist, aber oft in der Küche verwendet wird. In vielen Soßen und Suppen ist es bei uns vertreten. Klar, dass wir Sellerie auch immer wieder anpflanzen. Einen durchschlagenden Erfolg habe ich damit allerdings noch nicht erziehlt. Der Stangensellerie will erst garnicht wachsen. Und der Knollensellerie will einfach nicht die Größe erreichen, welche man aus dem Supermarkt kennt. Er ist auf jeden Fall sehr hungrig, aber es bedarf anscheinend noch einiger weiterer Tricks, damit er auch ordentlich wächst.

Ein Knöllchen
Ein Knöllchen

Ich habe den Kniff gehört, rund um die Knolle Salz zu verteilen. Vielleicht als eine Art Beschwörung? Allerdings scheint er wirklich Salz zu brauchen, denn auch in anderen Foren liest man immer wieder, Sellerie soll mit einer dünnen Salzlösung gegossen werden. Aber nur den Sellerie. Andere Pflanzen vertragen Salz nicht. Das der Knollensellerie nicht zu tief gesetzt werden darf, weiß ich schon länger. Heute habe ich auch den Tip gelesen, die Knollen sollen, sobald sie die Größe einer Walnuss erreicht haben, bis zur Hälfte von der Erde zu befreit werden. Auch das soll das Knollenwachstum anregen. Nun, dass werde ich alles einmal im nächsten Jahr ausprobieren.

Heute ernte ich einfach mal einer meiner kleinen Knollen für einen leckere Suppe. Das Grün, welches jetzt schön und saftig dasteht, wird natürlich nicht weggeschmissen. Ich trockne es immer und reibe es klein in ein Glas. Dann habe ich es immer schnell zur Hand zum würzen von Soßen und Suppen. Die getrockneten Flocken halten sich locker ein Jahr. Zumindest theoretisch, denn meist habe ich die Blätter schon aufgebraucht, bevor es neues Grün gibt.

So jetzt schnell das heiße Süppchen fertigt machen, damit uns das kalte Graupelwetter uns nichts mehr anhaben kann.

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