Bohnen Teil 1

Jetzt beginnt wieder die Bohnenzeit. Dieses Jahr habe ich ordentlich ausgesät. Sowohl Buschbohnen, als auch Stangenbohnen und solche Raritäten wie Schlangenbohnen. Die Buschbohnen haben ich immer direkt ins Beet gesät. Dabei hat sich heraus gestellt, dass ein frühes Aussäen vor Mitte Mai nichts bringt. Von den Busch- und Feuerbohnen, welche ich am 24. April gesät habe, sind nur ganz wenige aufgegangen. Das lag diesmal noch nicht einmal am Schneckenfraß, sondern eher am viel zu kalten Boden. Muß mich im nächsten Jahr etwas gedulden. Bei den Bohnen, welche ich ab Mitte Mai gesät habe, sieht die Erfolgsrate deutlich besser aus. Davon gab es schon einige Beilagen.

Prunkbohnen mit Kürbis
Die Seite der Terasse mit Prunkbohnen, Kürbis, Rotkohl und Tomaten

Für meinen Mann, der aus Düsseldorf stammt, habe ich mich auch wieder an die Stangenbohnen gewagt. Schnippelbohnen sind dort eine beliebte Beilag zu Kartoffeln und Salzfleisch. Ich habe dafür fadenarme Sorten gewählt, die gute Erträge bringen sollen. Einige der Stangenbohnen habe ich vorgezogen, die anderen direkt ins Beet gesät. Die Vorgezogenen machen sich etwas besser, aber da ich beide erst Mitte Mai auf den Weg gebracht habe ist der Rückstand nur Maginal. Als Kletterhilfe habe von Fäden über die traditionellen Fichtenstangen bis hin zu Maschendraht so ziemlich Alles genutzt. Besonders gefallen mir die Seite auf der unteren Terasse und die Kombi mit den „Drei Schwestern“. Das ist eine Anbaumethode aus Amerika – wahrscheinlich Mittelamerika – bei dem Mais, Stangenbohnen und Kürbis als Gemeinschaft wachsen dürfen. Den Mais hatte ich ja im Mai bereits ausgesetzt. Mitte Juni, als der Mais eine gute Größe erreicht hatte, kamen der vorgezogene Kürbis und die Stangenbohnen in die Erde. Hier habe ich Letztere direkt gesät.

Morgen gibt es mehr zur Bohnenvielfalt…

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