Bohnen Teil 2

Neben den weit verbreiteten Busch- und Stangenbohnen habe ich dieses Jahr auch seltenere Sorten wie Feuerbohnen und Schlangen- oder Meterbohnen im Garten. Wobei ich Letztere im Haus vorgezogen habe und auch mehrheitlich im Container ziehe auf der Terasse. Die Schlangenbohnen stammen aus dem Asiatischen Raum und werden oft in der Thailändischen Küche verwendet. Sie sind also wärmeliebender als die eh schon sonnenverwöhnten, heimischen Bohnen. Eine weitere Besonderheit bei dem Schlangenbohnen: Sie können roh gegessen werden. Das ist von Vorteil bei Gerichten aus Südost Asien, da hier das Gemüse oft nur kurz geschwenkt wird im Wok, also nicht vollständig durchgart. Von diesen Bohnen habe ich drei verschiedene Sorten ausprobiert. Eine davon funktioniert nicht besonders gut. Die Pflanzen bleiben krüppelig und bringen nur ganz magere Ergebnisse. Die Zweite hingegen bringt ganz ordentliche Ergebnisse. Mal sehen, wie lange ich sie beernten kann. Die Dritte Sorte ist eine Purpurne Variante. Da ich diese Schlangenbohne erst Mitte Juni gesät habe, kann ich derzeit noch nichts über ihren Ertrag sagen. Allerdings sind nur die Hälfte der Bohnen aufgegangen.

Wirklich enttäuscht haben mich mal wieder die Feuerbohnen oder Trockenbohnen. Viele ausgesät, nichts aufgegangen bisher. Mitte Juni habe ich auch diese nochmals ausgesät. Sollten da wieder die Ernte ausfallen, war es das letzte Mal, dass ich sie gesät habe.

Als Resümee kann ich bisher sagen: Nicht vor Mitte Mai im Freien aussäen. Vorziehen bei Stangenbohnen und Schlangenbohnen lohnt sich. Alle vier Wochen bis Mitte Juli nachsäen, damit man bis Ende September immer wieder ernten kann. Vor Schnecken schützen und gut gießen. Und Bohnen sind auch sehr dekorativ.

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