Von Karotten und Raupen

Bereits letzten Sommer hatte ich Karotten im oberen Beet ausgesät. Da ich etwas zu spät dran war, wuchsen daraus keine schönen Wurzeln mehr. Also habe ich die Pflanzen einfach stehen lassen. Ich habe ja schon mit einem vergessenen Endiviensalat die Erfahrung gemacht, dass daraus wirklich hübsche Pflanzen wachsen können. Und …taadaa… die Blütendolden der roten Karotte Samurai sind wirklich eine Schau. Von Weiß bis Rosa-Pink changierend stehen die blühenden Pflanzen jetzt in den verschiedensten Beete im Hausgarten. Fast genauso beliebt wie der Lavendel, ist immer ein fleißiges Gesummse rund um die Dolden.

Andere haben die Karotten zum fressen gerne, wie diese imposante Raupe. Witzig ist, dass genau diese Raupe eine Woche bei uns auf dem Tisch gelebt hatte. Für einen Blumenstrauß hatte ich ein paar Stengel in die Vase gesteckt und beim aufräumen des verblühten Straußes zum Glück die Raupe entdeckt. Habe dann die vertrocknete Dolde in eine große Dolde im Beet gesteckt. War anscheinend eine gute Wahl aus Sicht der Raupe. Sie soll wohl, wenn ich richtig liege, mal ein Schwalbenschwanz werden. Die ernähren sich von Möhren, Dill, Karottenkraut und anderen Doldenblütler. Daumen drücken das wir bald einen Schwalbenschwanz im Garten haben!

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