…und Beete im Hausgarten

Der Hausgarten im Mai 2016, unser erstes Frühjahr im neuen Zuhause

Im Hausgarten gibt es ja bereits zwei große Beete, in denen Gemüse angebaut werden kann. Allerdings reicht der Platz bei weitem nicht aus, da es vieles gibt, dessen Anbau sich nur im Hausgarten. Etwa aufgrund der Nähe zum Verarbeitungsort, also der Küche. Kräuter und Salate sollten schnell verarbeitet werden, eine Vorratshaltung im Wasserglas funktioniert nicht.

Tomaten und Auberginen brauchen ein hohes Maß an Aufmerksamkeit und Pflege. Wegen all dieser Pflanzen jeden Tag in den Kleingarten zu fahren ist nicht machbar und kostet zuviel. Also werden die Gemüse Anbauflächen im Hausgarten ausgebaut. Platz ist ja genügend da, auch wenn „Mann“ mir verboten hat, die Rasenfläche zu sehr zu verkleinern. Auf der linken Gartenseite gibt es eine größere Fläche, die verwildert ist.  Da bieten sich die Reststücke der Beetumrandungen aus dem Kleingarten hervorragend an, um neue, kleine Beete einzufassen.

Die beiden Beete habe ich bereits am 18. April aufgestellt – da war es noch sonnig und warm. Jetzt werden sie befüllt. In dem vorderen Beet sind Knollensellerie, Luftzwiebeln und Cardy unter gekommen. Cardy  ist eine Art Ur-Artischocke oder auch Gemüseartischocke. Zusammen mit Artischocke, roter Sauerampfer, Gemüsespargel und Tobinambur ist der Cardy der Versuch, alte und auch mehrjährige Gemüsesorten in unseren Gärten zu etablieren. Bin selber gespannt auf diese Versuche.

Im hinteren Beet sind jetzt roter Pok Choi, Zierblumenkohl und Fenchel eingepflanzt. Diese Pflanzen  ich aber nicht selber gezogen. Gerade der Fenchel und Sellerie scheint wirklich etwas heikel zu sein. Von den vorgezogenen Pflänzchen haben sich gerade mal zwei auf den Weg gemacht zu wachsen. Im Beet noch untergebracht habe ich Saatbänder mit Zwiebeln. Aut dem Bild sieht man neben dem Beet ein Korb mit Tulpenzwiebeln. Die müssen jetzt Platz machen für die nächsten Beete. Ich habe extra gewartet, bis sie verblüht sind. Dann soll man die Zwiebeln eh ausgraben und luftig lagern, bevor sie im Herbst wieder in den Boden kommen.

 

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