Saisonstart für Physalis, Tomatillo und Co.

Die Andenbeeren haben sich wirklich ein Platz in unseren Gärtner- und Naschherzen erobert! Unkompliziert und lecker! Etwas anders sieht es mit den Tomatillos aus. Diese habe einige Eigenheiten, die sie als etwas schwierig klassifizieren. Inzwischen hat sich auch das Mysterium um die Tomatillos geklärt: Es gab eine Pflanze, aber genau nur eine und das war das Problem. Tomatillos müssen mindestens zu zweit sein, damit eine Chance auf Früchte besteht. Sie befruchten sich nicht selbst. Also auf ein Neues.

Am 14. Januar habe ich also die nächste Generation von Andenbeere, Tomatillos und Litschi Tomaten auf den Weg gebracht. Letztere übrigens zum ersten Mal. Es scheint recht früh, aber es dauert bis die Sträucher ihre ersten Lampions tragen und jede Woche die sie früher starten bedeutet mehr ausgereifte Früchte. Natürlich kommen die Pflänzchen erst Mitte Mai ins Freie. Alle Jungpflanzen kommen mit Chili, Paprika und Cocktailtomätle zusammen in Container. So haben wir immer etwas zu Naschen auf unseren Terrassen. Die Kids wissen, dass man die Finger lieber von den Chilis lässt. 

Gerade die Andenbeeren sind von Haus aus eigentlich mehrjährig. Im Oktober 2017 habe ich daher 5 Pflanzen ins Haus geholt. Da Physalis ertragen durchaus kühlere Temperaturen. Ausgedehnter Nachtfrost überstehen sie allerdings nicht. Nach anfänglichen Problemen mit einer Blattlaus Invasion stehen sie inzwischen recht gut da. Die Blattläuse habe ich mit einer Jauche aus alten Rhabarberblätter in den Griff bekommen, die ich über mehrere Wochen. Ebenfalls im Mai werde ich die Andenbeeren Containerweise in den Garten setzten. Dann müssten, wenn alles gut läuft, eine ordentliche Menge an Früchten im September zu ernten sein. Zum Naschen und auch für die erste Physalis Marmelade.

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