Andenbeeren, Lampionfrucht oder Physalis

Golden und lecker, die Physalis

In der Gartensaison habe ich jeden Tag mindesten 2 Ideen für einen Blogbeitrag. Einzig der Mangel an Zeit verhindert eine Vielzahl an Beiträgen. Jetzt, wo die Natur langsam zur Ruhe kommt und die letzten, prächtigen Farben das Gärtnerinnen Auge erfreuen, bleibt auch wieder etwas mehr Zeit für das Schreiben. Ich habe vieles Neues ausprobiert, wie die Süßkartoffeln und Stangenbohnen verschiedenster Art. Auch gibt es jetzt im Garten zwei Reihen Spargel und die Hokaido Kürbisse. Ob der Spargel etwas wird, kann ich frühestens in zwei Jahren sagen, aber alles andere bisher Aufgezählte hat sich sehr gut gemacht. Heute erfreue ich mich besonders an den Andenbeeren.

img_5919.jpgIm Frühjahr habe ich zwei verschiedene Sorten und auch Tomatillos vorgezogen. Mysteriöserweise hat sich aber bisher keine Tomatillo Pflanze gezeigt. Dafür kann ich auf der Terasse jetzt die verschiedenste Inka Beeren in insgesamt 5 Töpfen beernten. Diese Beerenart wird recht spät im Jahr reif. Dieses Jahr besonders spät, da der September ungewöhnlich kühl war. Sie vertragen allerdings auch leichte Fröste und können bis in den November hinein Früchte tragen. Für nächstes Jahr habe ich auch eine Auspflanzung im Kleingarten geplant, haben sich die Andenbeeren doch als bisher so herrlich unkompliziert gezeigt. Ich überlege auch, jeweils eine Pflanze pro Sorte im Haus zu überwintern. Dann bekomme ich vielleicht auch eine größere Menge zusammen für ein paar Gläschen Marmelade. Die Andenbeeren können genau wie die Fuchsien bei Temperaturen knapp über 0 Grad Celsius den Winter überstehen. Tja, ich bräuchte einfach doch ein eigenes Gewächshaus.

img_5923.jpgJetzt wandern die Früchte vom Strauch direkt in den Mund. Wobei es wahre Wettrennen gibt um die kleinen, goldenen Kugeln. Die Kids lieben diese Beeren nämlich auch sehr. Also sind die Andenbeeren auch auf der Terasse im wahrsten Sinne des Wortes für 2018 gesetzt.
Bloß: Wo sind die Tomatillos abgeblieben?????

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