Vulkanspargel, Puntarella …

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… oder „cicoria aspargus“ sind Bezeichnungen für eine Chicorée Sorte, welche bei mir in diesem Gartenjahr Einzug gehalten hat.

Meine Neuentdeckung für den Gemüsegarten

Entdeckt habe ich diesen besonderen und sehr schmackhaften Salat im letzten Herbst auf dem Wochenmarkt. Die richtig mächtigen Salate lagen dort bei einem Biobauer am Stand. Habe sofort einen gekauft und in mehreren Portionen verzehrt. Vulkanspargel ist wirklich lecker, schmeckt nach Chicorée. Gesgessen wird vor allem das „Salatherz“. Das mehr als Handteller große Innere dieser Zichorie ist voll mit Auswüchsen, welche wirklich Spargelspitzen erinnern.

Klar, dass ich diesen besonderen Salat auch im Garten ziehen will. Die Samen stammen aus Italien und werden wie Chicorée ab Mitte Juni bis Ende Juli gesät – in der sogenannten Herbstaussaat. Ich säe ein paar der Samen direkt in eine Lücke ins Hochbeet. Zur Sicherheit noch kommen noch einige Samen in eine Schale in meiner Anzuchtstation. Hier unter der Aussentreppe gibt es einen lichten Schatten. In der nächste Woche soll es wieder 38° C geben und ich befürchte, dass die Aussaat im Hochbeet verbrennen könnte.

Herbstaussaat ab Mitte Juni

Bereits im Februar habe ich einge der Vulkanspargel Pflanzen vorgezogen. Ich konnte einfach nicht abwarten, nachdem ich die Samen endlich bestellen konnte. Mir war klar, dass das nicht die richtige Aussaatzeit ist und sie nicht die großen Herzen ausbilden. Aber meine Intension war einfach ein paar Pflanzen zu ziehen und von diesen dann eigenes Saatgut ernten zu können. Seit Mai sitzen sie jetzt im Hochbeet und werden langsam größer,

Nun also Anfang Juli die  Aussaat des Vulkanspargel, welcher zum Verzehr bestimmt ist. Meine Erfahrungen beschränken sich bis jetzt auf die verwandten Zichorien Sorten wie Chicorée. Mir ist noch nicht ganz klar, wieviel Dünger und Wasser der Vulkanspargel braucht, um so groß wie beim Bauer zu werden. Ich drücke mir auf jeden Fall selber die Daumen, dass ich im November große Pflanzen ernten kann.

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