Gurken im Topf

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Dieses Jahr (2021) mussten die Gurken Setzlinge wirklich lange im Haus abwarten. Es wollte einfach nicht richtig warm werden. Natürlich bin ich froh, dass der relativ regnerische Mai den Wassermangel im Garten etwas reduziert hat. Auch war ich brav und habe bis Mitte April mit der Aussaat gewartet. Aber jetzt müssen die Gurken endlich raus. Ihre Töpfchen werden echt zu eng für die Wurzeln.

Gurken im Pflanztopf mit einer Olla.

Den Anfang machen die Gurken für den großen Pflanzkübel. All unsere bevorzugten Gemüse Sorten baue ich inzwischen auch in Kübeln an. Seit die Wühlmaus Plage hier im Hausgarten überhand nimmt, ist das leider notwendig. „Bestes“ Beispiel sind aktuell die Puffbohnen. Hier fressen mir die Biester gerade alle Puffbohnen Pflanzen im großen Gemüsebeet kaputt.

Deshalb habe die vorgezogenen Gurken Setzlingen auf drei verschiedene Anbauflächen aufgeteilt. Neben den Pflanzkübel kommen noch Gurken in das mit Kleintierdraht geschützte Hochbeet. Einige müssen ins Gemüsebeet, aber wie ob die hier überleben ist fraglich.

Jetzt wird aber erst einmal der Pflanzkübel bepflanzt. Vier verschiedene Gurken Sorten pflanze ich rund um eine Olla. Die Olla soll für eine kontinuierliche Wasserzufuhr sorgen. In unserem heißen Südgarten ganz wichtig. Denn Gurken reagieren besonders empfindlich auf selbst kurze Trockenphasen. Im maximalem Abstand von 20 cm sitzen jetzt auf 3 / 6 / 9 und 12 Uhr je eine

  • Zitronengurke
  • Schlangengurke „Silvia“
  • Einlegegurke
  • Cornichon „Fin de Meaux“

Vorsichtig hantieren, Gurken mögen es nicht sonderlich verpflanzt zu werden.  Ohne Wurzelschäden (Fingers crossed) können sie jetzt ordentlich wachsen. Wenn die Pflanzen ein wenig größer sind, werde ich wieder mit meinen Zweigen und Gartenschnüren aktiv. Das wird bestimmt super aussehen, wenn sich die Gurken hier hoch winden werden. 

Die Rankhilfe für die Gurken im Gemüsebeet steht bereits. Den Boden habe ich gründlich aufgelockert und mittels Kompost mit Nährstoffen angereichert.  Das Beet ist an dieser Stelle rund die Hälfte des Tages im lichten Schatten des großen Kirschbaumes. Eigentlich optimale Bedingungen. Aber wie gesagt: Hier können mir noch die Wühlmäuse einen Strich durch die Rechnung machen.

Trotzdem rechne ich in diesem Jahr mit einer wahren Gurkenflut!

 

 

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