Basilikum Aussaat oder Geschmack des Sommers

Draußen ist es eisig, drinnen sehnen wir uns den Sommer herbei. Ein ganz wichtiger Geschmack des Sommers ist für mich ein sonnenwarmer Tomatensalat mit frischem Basilikum. Damit aus diesem Wunschtraum auch etwas wird, ziehe ich meine bevorzugten Basilikumsorten selber vor. Zimt- und Thaibasilikum, seit letztem Sommer auch Zitronenbasilikum. Der macht sich in Salaten ganz besonders gut. Natürlich könnte ich die einzelnen Basilikum Sorten auch in Töpfe kaufen. Doch selber aussäen macht mehr Spaß.

Bei der Aussaat von Basilikum ist zu beachten, dass es ein Lichtkeimer ist. Die kleinen Samen werden nur auf die Aussaaterde gestreut und leicht angedrückt. Ich säe Basilikum immer direkt in die endgültigen Pflanztöpfe aus. Das erspart nicht nur das Pikieren oder Verpflanzen. Es erspart dem Basilikum auch die Umstellung auf eine andere Umgebung. Darauf reagiert er leider allzu oft nicht sonderlich gut.

Nach dem Befeuchten mit der Blumenbrause sollte der Pflanztopf mit einer Lichtdurchlässigen Haube bedeckt werden. So werden die kleinen und empfindlichen Samen vor dem Austrocknen geschützt. Einmal angetrocknet, geht die Saat nicht mehr auf. Anfangs ist mir das auch passiert. Später wurden vor mir die Topfdeckeln aus Glas  zweck entfremdet. Inzwischen habe ich hohe Hauben, sogenannte „Grow House“. Diese Hauben können bis zum Umzug nach Draußen – ab Mitte Mai – auf dem Topf bleiben. So können auch die Blattläuse fern gehalten werden, welche sich leider allzu schnell auf dem Basilikum einfinden. 

Jetzt muss ich gut drei Monate warten, bis ich die ersten Blättern zupfen kann. Für Salate, Suppen, Pasta,….

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