Resteverwertung

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Anfang der Woche habe ich im Garten den ersten Spitzkohl aus dem GartenGarten geholt. Nicht weil er schon groß genug war, sondern weil irgendein Tier ein ordentliches Stück heraus genagt hatte. Die erste Attacke durch die Raupen des Kohlweißling hatte ich ja erfolgreich mit „Xentari“ abgewehrt. Diesmal sieht es aber so aus, als ob sich eine Ratte über den Kopf hergemacht hat. Damit der Rest nicht vergammelt, habe ich den Spitzkohl mit nach Hause genommen. 

Zuhause haben wir dann eine Resteverwertung gestartet. Hier sammeln sich immer wieder alte Weckle / Semmel / Brötchen / Schrippen … So richtig im Griff haben wir es nicht, immer alle aufzuessen, so lange sie noch nicht hart sind. Damit wir sie nicht wegschmeißen müssen, sind wir dazu über gegangen ein altes, leckeres Rezept zu reaktivieren: Semmelknödeln. Dazu gibt es den Spitzkohl als „Fleckerl“ und einer Pilzsoße. Klar, die Brötchen sollten nicht schimmeln – schimmelige Brötchen unbedingt wegschmeißen.

Das Rezept für die Semmelknödel:
7 alte Weckle / Semmel / Shrippen /..

1/4 warme Milch
1 Zwiebel
2 Ei
1/2 Tl Salz
1 Bund gehackte Petersilie
1 El Butter
etwas Paniermehl nach Bedarf

Die Brötchen zerkleiner und rund 15 Minuten in der Milch einweichen. Ab und an durchmischen, damit die Milch komplett von den Brötchen aufgesaugt wird. Die Zwiebel klein würfeln und in Butter anschwitzen. Die abgekühlte Zwiebeln, die Eier, Salz, Pfeffer und die gehackte Petersilie unter die Brötchenmasse mengen. Ist die Masse noch zu feucht, Paniermehl zugeben, welches die Feuchtigkeit bindet. Bei Bedarf nachwürzen. Knödel formen – Durchmesser rund 6 – 7 cm – und in simmerndes Wasser geben. 20 -30 Minuten ziehen lassen, Wasser darf nicht kochen.

Der Spitzkohl wird in „Flecken“ geschnitten. Das sind Quadrate von ungefähr 1 x 1 cm. Zusammen mit einer Zwiebel werden sie in Butterschmalz oder Sonnenblumenöl auf kleiner Flamme langsam angebraten. Nach Belieben würzen.

War ein richtig leckeres Abendessen und die 5 übrig gebliebenen Semmelknödeln wurden dann am nächsten Tag nochmals angebraten in ordentlich Butterschmalz. Waren die erst lecker!!

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