Minestrone

Heute gibt es eine leckere Minestrone. Das Rezept für diese Gemüsesuppe kommt ursprünglich aus Italien. Für uns ist die Minestrone einfach deswegen genial, weil man hier eigentlich jede Gemüseart die sich gerade im Garten findet, hinein geben kann. Es gibt nur drei wichtige Grundzutaten: Kohl, die Kartoffeln und Tomaten, wenn möglich Fleischtomaten.

Schon das Ernten des Gemüses macht richtig Laune. Heute ziehe ich drei Karotten und eine Pastinake aus dem Boden. Weiter geht es mit den verschiedensten Bohnen, eine Zucchini, Sellerie Stängel, Tomaten, eine Zwiebel und Thymian. Da der Weißkohl dieses Jahr nichts geworden ist kommen Palmkohl und Grünkohlblätter mit. Die Puffbohnen und Erbsen sind aus dem Tiefkühlschrank. Auch die Kartoffeln sind bereits geerntet. All das was ich heute frisch geerntet habe, sieht man auf dem Teller. Ist das nicht ein wundervoller Anblick?

Nachdem alles geschnitten ist – die Kartoffeln in sehr feine Würfel – brät man zuerst die Zwiebeln im guten Olivenöl an. Dann wird mit heißem Wasser aufgefüllt und das Gemüse kommt nach und nach hinein. Der Fleischtomate kann die Haut abgezogen werden, aber es geht auch mit. Die Zucchini kommt erst kurz vor Schluss hinein, da sie sonst zu weich wird. Alles Andere lässt man eine halbe Stunde ziehen. Gewürzt wird nur Salz und etwas Pfeffer, so kann sich der leckere Gemüsegeschmack richtig entfalten. 5 Minuten vorm servieren kommen noch die Zucchini und der Thymian hinein. Beim servieren machen wir immer noch ein Löffel Bärlauch mit Salz in Öl hinein. Diesen haben wir im Frühjahr mit Sonnenblumenöl als Grundlage für ein Bärlauch Pesto angesetzt. Bärlauch Pesto ist nach Zugabe von Pinienkernen und Parmesan nicht mehr lange haltbar, daher habe wir immer das Grundgemisch in ausreichender Menge im Haus. Lasst es euch schmecken.