Es ist kalt – der Boden reift

Seit Wochen friert es jetzt kontinuierlich Tag und Nacht. Die Temperatur steigt nicht über 0° C. Es ist richtig kalt. Was gut ist für den Boden. In dieser Zeit „reift“ die im besten Falle bereits im Herbst umgegrabene Erde. Dieser Vorgang wird auch die Bodengare genannt.  Dabei verändert sich die Struktur, aber auch die Inahaltsstoffe, die Erde wird krümmeliger und ist besser für die Aussaat im Frühjahr.

Was ich bei fast allen Beeten auch geschafft habe. Nur Eines, bei dem ich mir nicht so richtig sicher bin was daraus werden soll, habe ich nicht angepackt. Leider ist das auch noch voll mit Queckesamen. Da muss ich mir noch etwas Schlaues einfallen lassen. … So hab etwas gefunden! Es stehen wieder Grabarbeiten an. Mit dem sogenannten Rigolieren werden die obersten Schichten nach unten gebracht. 3 Schichten, jeweils einen Spatenstich tief, werden miteinander vertauscht. Die oberste Schicht kommt nach unten, die 2. Schicht wird „gedreht“, die vormals unterste Schicht kommt nach oben. Aha…also weiß ich jetzt, was nächste Woche auf dem Plan steht.

Nach dem regolieren wird dann die neue Oberschicht gedüngt. Gut, dass wir noch einiges an Holzasche übrig haben. Ich habe extra darauf geachtet, dass auch wirklich nur Holz und keine Kohle in den Ofen kommen. Auch keine Farbdrucke oder gar Plastikreste. Dann bringt die Holzasche auch einiges an Kali und Phosphor ein, ein wenig auch Stickstoff.

So, jetzt wird wieder in die Hände gespuckt!

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