Blühende Forsythie

Wenn die Forsythien im Frühjahr blühen ist es Zeit den Rosenschnitt anzugehen. Heute habe ich die erste Blüte in unserem Garten an der Forsythienhecke entdeckt. Allerdings ist unser Busch recht spät dran, da der Hausgarten im Winter nur sehr wenig Sonne abbekommt. Blühende Forstythien gab es aber bereits am letzten Wochenende zu sehen in anderen Gärten. Daher habe ich die Rosen im Kleingarten schon ordentlich gestutzt in dieser Woche.

Wildrose beschnitten
Wildrose beschnitten
Wildrose unbeschnitten
Wildrose unbeschnitten

Hier im Hausgarten sind nur einige wenige Wildrosen und eine Kletterrose vom Vorbesitzer zu finden. Da wir noch Kinder haben, scheue ich mich weitere Rosen dazu zu kaufen. Das hat den Vorteil, dass alle schnell gestutzt sind und ich mich dann den anderen Sträuchern im Garten zuwenden kann.

 

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Die zurück geschnittene Kletterrose an unserer Hütte

Die Wildrosen schneide ich in diesem Jahr sehr stark zurück. Ich lasse nur wenige Haupttriebe mit rund 5 Augen stehen. Kleinere Seitentriebe schneide ich Bodennah ab. So ein starker Rückschnitt ist nur nötig, wenn sich zuviele Verästelungen gebildet haben. Generell muss man aber auch nicht zu zimperlich sein beim Rückschnitt von Rosen. Bei den Kletterrosen kürzt man die Seitentriebe auf 3 Augen ein. Der Hauptzweig wird von mir nicht zurück geschnitten.
Forsythien sollte man übrigens immer im erst Frühjahr nach der Blüte schneiden. Die Blüten entstehen am zweijährigen Holz, was soviel heißt im zweiten Jahr der Zweige. Schneidet man im Ordnungswahn bereits im Herbst die herabhängenden Zweige, gibt es die für die Ostersträuße so beliebte, blühende Zweige nicht. Allerdings wird es wohl dieses Jahr an Ostern auch keine blühenden Zweige geben. Dann sind sie wohl schon alle grün.

Eine ausführliche Anleitung zum Thema Rosenschnitt findet ihr unter Gartenlexikon/Rosenschnitt.

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