Heidelbeeren am Start

Nachdem sich der Schnee genauso schnell wieder verzogen hat wie er gekommen war, ist die Zeit jetzt reif für die anstehenden Pflanzungen. Der Boden war ja nicht wirklich gefroren und bei wieder durchschnittlich 12 Grad und leichtem Regen kann es losgehen. Gestartet habe ich heute mit drei Blaubeerstöcke und einem roten Holunderbusch.

Heidel- bzw.Blaubeeren sind bei uns in der Familie die Lieblingsbeeren. Leider lieben auch Andere diese Beeren sehr. In den letzten Jahren habe ich sie während der Reifezeit immer mit weißen Vlies geschützt, welche man normalerweise im Frühsommer über empfindliche Tomaten zieht. Aber wirklich jeden Tag, wenn ich wieder im Garten war, waren diese Tücher runter gerissen. Letzten Sommer war der oder die Mundräuber so erfolgreich, dass nichts mehr übrig blieb von den Blaubeeren. Deshalb jetzt die weiteren Stöcke im Hausgarten. Die kann ich hoffentlich besser beschützen.

Heidelbeeren lieben eigentlich einen vollsonnigen Platz, aber ich setze sie neben den Kirschbaum. Dort gibt es erst Nachmittags volle Sonne. Heidelbeeren kenne ich ursprünglich aus dem Wald, welcher am Rand eines Moorgebietes liegt. Sie bevorzugen also einen sauren, humosen Boden. Blaubeeren hingegen, die ursprünglich aus den USA kommen, brauchen nur humosen Boden. Da diese Stöcke Heidelbeeren sind habe ich in das Pflanzloch spezielle Rhododendronerde eingebracht. In den nächsten Tagen kommt dann noch Rindenmulch – vorzugsweise von Nadelbäumen – darauf und gedüngt wird in Zukunft mit Rhododendron Dünger. Das hat auch bei den Sträuchern im Kleingarten super funktioniert. Den Mundräubern hat es bestimmt gefallen :-).

Morgen mehr über den Holunderbusch.

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