Narzissen zu Ostern

Narzisse „Vanilla Peach“, gefüllte Narzisse „Bridal Crown“. „Ice Follies“ und die Trompetennarzisse „Sunshine“

Die Narzissen stehen jetzt – Anfang April – in voller Blüte im Garten. Zähle ich auch die ganz kleinen “Osterglocken” mit dazu, komme ich inzwischen auf an die 20 verschiedene Sorten dieser Blumenfamilie in meinem Garten. Sie erfreuen mich mit ihrem oft strahlendem Gelb und ihrem betörenden Duft. Zu dieser Jahrezeit laufe ich am liebsten langsam durch den Garten, ständig die Nase in den Wind haltend.
Jeden Herbst stecke ich ein paar neue Blumenzwiebeln davon in Beete und Blumentöpfe. Doch die meisten der Zwiebeln treiben dann jedes Jahr neu aus. Sie “verwildern” wie die Fachfrau sagt. So ist im Laufe der Jahre der Variantenreichtum und die Menge der wohl duftenden Frühlingsblume stetig gewachsen. Freude, Freude, Freude.

Kraft tanken für den nächsten Frühling
Narzissen im Glas.

Damit sie auch immer jedes Jahr wieder erblühen, muss man nach der Blüte für mehrere Wochen die welkenden Blätter der Narzissen im Beet ertragen. Sie nicht so toll aus, muss aber sein. Denn nur so können die Blumenzwiebeln für das nächste Jahr die nötige Kraft tanken. Und es lohnt sich. Das erste Sonnengelb im Frühling wird so jedes Jahr mehr und variantenreicher. Eine kleine Auswahl siehe Rechts.

Der Frühlingsduft kommt ins Wohnzimmer

Am Karfreitag streife ich mit einer Schere durch den Garten und suche mir die schönsten Blüten aus. Dieses Jahr ist Ostern relativ früh. Die meisten Tulpen sind noch geschlossen. Dafür stehen immerhin 11 der Narzissen in voller Blüte. Mit ihnen hole ich uns den Duft der erwachenden Natur ins Haus. Die alten Ästen des Apfelbaumes und ein Kranz aus Weidenzweigen ergeben ein Osterstrauch, der wahrlich nachhaltig ist und abgesehen von den Blumenzwiebeln nichts gekostet hat. Ostern kann kommen.

 

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