Spaghettikürbis

Einer der wohl ungewöhnlichsten Kürbissorten ist der Spaghettikürbis. Diese aus Japan stammende Kürbisart entwickelt nach dem Backen oder Kochen eine faserige Struktur, welche an Spaghetti erinnert. Geschmacklich ist er neutral, erinnert nicht an Kürbis. Auch im gegarten Zustand haben die Fasern Biss und erinnern eher an Zucchini. Für Gluten-Vermeider und Low Carb-Fans ist dieser Kürbis eine echte Bereicherung.

Gebacken essen wir diesen Kürbis am liebsten. Dazu den Kürbis der Länge nach halbieren und die Kürbissamen gründlich entfernen. Da der Eigengeschmack des Kürbis sehr gering ist, kann jetzt beim Würzen die spätere Verwendung bereits berücksichtigt werden. Im Grundrezept wird er ordentlich gesalzen mit einem halben Teelöffel pro Seite, gepfeffert und dann mit Öl beträufelt.

Nun werden die beiden Hälften mit der Schnittfläche nach unten in eine passende Auflaufform gelegt. Noch 1/2 Tasse Wasser in die Form geben. Bei 180 °C wird der Kürbis rund eine Stunde gegart. Bei Bedarf Wasser nachschütten. Der Spaghettikürbis ist fertig, wenn bei Druck auf die Schale eine Delle zurück bleibt.

Zum Servieren den Kürbis mit der Schnittfläche nach oben auf einen Teller legen und mit einer Gabel vorsichtig die Fasern lösen. Man fängt von innen an und arbeitet sich bis zur Schale vor. Die Fasern entweder auf einen Teller oder die Soße direkt in die Kürbisschale geben.

Nochmal das Rezept zum Ausdrucken. Viel Spaß beim Nachkochen!

Vorbereitungszeit15 Min.
Zubereitungszeit1 Std.
Portionen: 2 Personen
Autor: Ursula Schörverth

Zutaten

  • 1 Spaghettikürbis aus dem Garten
  • 1 Tasse Wasser
  • 1 Tl Salz
  • 2 El Öl

Anleitungen

  • Kürbis halbieren und die Kürbiskerne mit einem Löffel ausschaben.
  • Die Kürbishälften salzen und mit dem Öl beträufeln. Mit der Schnittfläche nach unten in eine Emaile Backform legen und das Wasser dazu geben.
  • Die Backform mit den Kürbis für rund eine Stunde bei 180°C im Ofen backen. Bei Bedarf etwas Wasser nachschütten. Der Kürbis ist durch, wenn bei Druck auf die Schale eine Delle bleibt.

 

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