Pro Specie rara

Bei meiner Tour durch die Gärten hatte ich auch ein interessantes Gespräch mit der Bäuerin vom Christleshof. Die hat mich auf die Stiftung Pro Specia Rara Aufmerksam gemacht. Diese Initiative bemüht sich alte Gemüsesorten und Nutztierrassen am Leben zu erhalten. Gerade die Rubrik Gemüse trifft bei mir voll ins Schwarze. Sind es doch vor allem die alten Gemüsesorten, welche mich interessieren. Leider finden alle Veranstaltungen und Märkte von Pro Specia Rara in der Schweiz statt, wo die Stiftung ihren Ursprung hat. Inzwischen kenne ich solche Veranstaltungen aus der Pfalz und auch aus dem Norden. Aber bei uns in Baden habe ich bisher noch nichts gefunden. Auch keinen Samentausch. Vielleicht kann mir die Bäuerin vom Höfenhof weiter helfen.

Heute habe ich bei mir im Hausgarten noch die vorgezogenen Erbsen in den Boden gebracht. Leider stehen die schon seit gut 3 Wochen bei uns auf der Terasse und warten auf dem Umzug. Ob es jetzt noch etwas wird mit einer Erbsenernte in diesem Jahr bleibt zweifelhaft. Was mich ein wenig ärgert ist die schlechte Ausbeute bei den Karotten. Allerdings bin ich da nicht allein. Generell ist es kein sehr gutes Gemüsejahr. Im Kleingarten wächst so gut wie garnichts. Vielleicht liegt es an einer allgemeinen Bodenmüdigkeit. Vielleicht an der nicht ausreichenden Pflege. Vielleicht auch an einem doch nicht so günstigem Wetter oder eben dem Übermaß an Schädlingen aller Art. Ich lasse die Beete jetzt einfach mal in diesem Jahr alle brach liegen. Ist wahrscheinlich auch das Beste. Dann kann ich im nächsten Jahr, wenn ich dann die neuen „alten Samen“ habe so richtig durchstarten.

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