Erbsen

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Die kleinen, grünen Kugeln sind der Hit bei unseren Kids. Erbsen mit Nudeln, Erbsen in Tomatensoße mit Nudeln, Erbsen mit Nudelsuppe – ok, auch die Nudeln sind ein Hit.

Aber klar, wenn Erbsen so beliebt sind bei uns, dann muss Mama auch eine ordentliche Anzahl anpflanzen. Bei der Gelegenheit habe ich mich nochmals aufgeschlaut. Denn Erbse ist nicht gleich Erbse und frau kann schnell mal durcheinander kommen. Daher für mich und für euch nochmal kurz und knapp die Unterschiede.

Pal- oder Schalerbsen: sind die ersten im Jahr, bereits im März kann sie vielerorts in die Erde. Der große Vorteil dieser Erbsensorte: Sie können zur Aufbewahrung getrocknet werden. Beim Kochen werden sie wieder weich. Die klassische Erbse ist ideal für eine gehaltvolle Erbsensuppe. Diese Erbsensorte ist etwas robuster und kann auch leichte Minusgrade wegstecken. Eine tolle Vorfrucht für stickstoffliebende Pflanzen wie Tomaten.

Markerbsen: Die klassischen Tiefkühlerbsen. Sie werden erst ab Ende April ausgesät und noch nicht voll ausgereift geerntet! Dann haben sie eine leckere Süße und sind noch weich. Wartet man zu lange mit der Ernte werden sie zu hart. Auch durch Kochen werden sie nicht mehr weich. So können sie (nur noch) für die Aussaat im nächsten Jahr verwendet werden.

Palerbsen „Allerfrüheste Mai“
Hilfe bei der Erbsenaussaat

Zuckerschoten: Im Gegensatz zu den anderen Erbsensorten werden nicht die Körner, sondern die noch unreifen Schoten gegessen. Die ausgereiften Erbsen selbst sind nicht genießbar, da sie der Urform der Erbse zu sehr ähneln. Sie sind hart und können zum Teil Giftstoffe enthalten. Die Schoten sind hingegen in jedem Wokgericht ein knackigfrischer Genuss.

So, wisst ihr noch den Unterschied? Bei mir sind schon mal die ersten…..richtig Palerbsen in die Erde gekommen. Die „Allerfrüheste Mai“ Erbsen sind jetzt im Hausgarten Rechts und die Markerbse „Kelvedon Wonder“ Links. Noch etwas verfrüht, aber das immer noch ungewöhnlich warme Wetter lässt mich übermütig werden. Auch habe ich die purpurfarbene Zuckerschote „Shiraz“ in zwei Container. Die stehen jetzt noch Drinnen, kommen aber bald auf die Terrasse.

Die sehr frühe Aussaat macht die Palerbse zu einer guten Vorfrucht für Starkzehrer wie Tomaten. Denn spezielle Knöllchenbakterien (Rhizobien) aus dem Erdboden gehen mit den Wurzeln der Erbsen eine Symbiose ein, welche Stickstoff aus der Luft in der Erde bindet. Ein Effekt, der sich auch bei anderen Hülsenfrüchte und den Puffbohnen findet ( Achtung Klugscheißer: Puffbohnen gehören zur Familie der Wickengewächse).

Im Laufe des Frühjahres werde ich noch zwei weitere Runden Erbsen aussäen. Dadurch wird die Erntezeit verlängert. Die Hoffnung, ein paar der Erbsen einfrieren zu können habe ich nicht. So viel Platz haben wir nicht im Garten, dass wir Die Masse an Erbsen, welche bei uns verzehrt werden, anbauen könnten. 

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