Hochbeet aufbauen

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Auf den Wunsch der Kids baue ich oberhalb des Spielplatzes nun doch noch ein Hochbeet auf. Hier sollen dann Erdbeeren, Melonen, Andenbeeren und Cocktailtomaten einziehen. Es wird also ein Naschgarten für die Kids. Ich mache noch ein paar Snackgurken hinein und Sojabohnen. So ist zumindest der Plan. Selbst gezogene Setzlinge habe ich auf jeden Fall noch mehr als genug um das Hochbeet zu bepflanzen. Die Erdbeeren ziehen aber erst im Herbst in das Hochbeet ein. Früchte würden sie jetzt eh nicht mehr tragen. Auch habe ich bereits einige Erdbeerpflanzen auf die Steinmauer an der Schaukel gepflanzt.

Zuerst muss aber ordentlich geschuftet werden. Im oberen Teil des Hausgartens haben wir eine starke Steigung im Gelände. Also zuerst die Erde nivellieren – oben abgegraben und unten aufhäufeln. Die Steine von einem Hausabriss in der Nähe bilden den Grundstock für das Hochbeet. So stehen die Pfosten nicht auf der Erde, was die Lebensdauer verlängert. Ich spare mir in meinen Hochbeeten ja immer die Folie. Zum Teil aus Kostengründen, aber auch um Plastik zu sparen. Klar, das Holz der Rot Lärche hält dann nur 6 – 7 Jahre, aber mir persönlich ist es lieber so.

Der Rückschnitt der Hortensien, welche das obere Ende unseres Garten säumen, wird gleich mal als unterste Schicht in das neue Hochbeet geschafft. Die Zweige kommen auf die abgestochene Grasnarbe, welche ich mit dem „Gesicht nach unten“ gelegt habe. Im obereren Gartenteil kann ich mir den Hasendraht sparen, Mäuse verirren sich nicht hierher. Direkt unter der dünnen Schicht Erde befindet sich solider Granit. Da gräbt sich so schnell keine normale Maus durch. Dafür habe ich schon eine Blindschleiche unter dem neuen Hochbeet eingezogen.

Rasenschnitt, Gartenschnitt und Gemüseabfälle gibt es mehr als genug im Hausgarten. Gute Gartenerde und Kompost sind hier hingegen Mangelware. Mit meinem eigenen Kompost kann ich den Bedarf an natürlichen Düngung im Gemüsegarten einfach nicht abdecken. Deshalb hole ich mir Beides von der hiesigen Kompostanlage „Umwelttechnik Vogel AG“. Das bisschen Aushub, welches ich gesichert habe, mische ich einfach unter. Immerhin 30 cm sollte die Schicht Gartenerde sein. Als „Topping“ dann nochmal eine 5 cm dicke Schicht mit des humusreichen, fein krümeligen Komposts. Ich verwende schon seit Jahren den Kompost von dieser Anlage und habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht. 

Ehrlich, das Alles den Berg hoch zuschieben ist schon eine Schufterei. Aber es lohnt sich. Alleine zu sehen, wie meine Kids diesen unvergleichlichen Luxus nutzen, lässt den brennenden Schweiß in den Augen gleich vergessen. Richtig toll finde ich, wie sie das Hochbeet verschönert haben. Die von den Kindern gestaltete Bemalung lässt das Obst und Gemüse bestimmt besser wachsen.

Ich freue mich schon mal auf die ersten Snackgurken. Hoffentlich bekomme ich dieses Jahr mal endlich wieder welche ab. Bei denen muss man in unserem Garten wirklich schnell sein. Ein Experiment sind für mich die Melonen. Bisher habe ich noch noch keine Frucht ernten können. Aber bei der Bemalung und dem guten Kompost kann es dieses Jahr nur ein Erfolg werden.

Werbung: Kompost und Gartenerde von Umweltpartner Vogel AG, Baden-Baden

 

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