Fermentieren

Die Fermentierung kann starten

Auch wenn es dieses Jahr doch etwas magerer ausfällt: Es ist wieder die Zeit der Ernte angebrochen. In diesem Jahr gibt es auch wieder Karotten aus dem eigenen Gemüsebeet. Ich habe peinlich darauf geachtet, dass nach der Aussaat der Samen auch immer genügend Feuchtigkeit im Beet herrschte, bis die Saat aufgegangen war. Meinem Gefühl nach hat den Karotten die Trockenheit nicht ganz soviel ausgemacht wie manch anderem Gemüse. Immerhin 5 recht prächtige Karotten habe ich aus der Erde gezogen.

Die Ernte des heutigen Tages, 30.08.2018

Bei der heutige Ernte waren auch eine gelbe und eine rote Beete mit dabei. Zusammen mit den übrig gebliebenen Karotten – die anderen wurden bereits quasi vor Ort verspeist – starte ich mal wieder einen Fermentations Experiment. Ich habe mir ja letztes Jahr bereits zwei Deckel Modelle und die entsprechenden Gläsern aus den USA gegönnt. Allerdings nur eines der Systeme wirklich verwendet. Damit habe ich auch gute Erfahrungen gemacht, obwohl es mit den sauren Schnippelbohnen einfach nichts werden wollte. Lag aber nicht an den Gläsern. Eher an dem Mangel von Rezepten und Erfahrungsberichten. Dieses Jahr mangelt es leider an Stangenbohnen, ich kann also hier meine Versuche nicht weiter führen. Aber ich schweife ab.

Das Einlegen und Fermentieren von Karotten führt immer zu einem sehr schmackhaften Ergebnis. Superlecker und Gesund. Jetzt kommen noch die Beete mit ins Glas. Die gesamte Zutatenliste, geschält und gestiftelt:

  • 2 Karotten
  • 1 gelbe Beete
  • 1 rote Beete
  • 4 Knoblauzehen
  • 1 Chili
  • 2 Teelöffel Salz
  • Wasser zum auffüllen, abgekocht und abgekühlt!

Klar, den zugesetzten Gewürzen sind keine Grenzen – höchstens die des eigenen Geschmacks – gesetzt. Doch ich mag es recht pur, um nicht zu sagen Minimalistisch. Außerdem habe ich keinen eigenen Ingwer und der Kurkuma braucht noch etwas. Ich bin inzwischen komplett davon abgekommen Ingwer aus fernen Ländern zu verwenden. Die Belastung durch Umweltgiften sind leider immens in den Wurzeln.

Das Glas mit dem futuristischem Aufbau werde ich jetzt für 3 Wochen an einen ruhigen Ort stellen. Länger nicht, sonst wird der Geschmack zu „rass“. Wohl Bekomm’s!

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