Mais

Jetzt ist wieder eine sehr arbeitsintensive Zeit. So viele Dinge sind zu erledigen. Beete müssen vorbereitet und bestückt werden. Setzlingen pikiert und – dieses Jahr leider – von Läusen befreit werden. Bald gibt es keine freie Fläche mehr auf unserem Balkon. 

Mit dabei sind dieses Jahr auch Setzlinge von 4 verschiedenen Mais Sorten. Vor Jahren habe ich es bereits mit ganz normalem Zucker Mais probiert. Der erste Versuch war allerdings nicht von Erfolg gekrönt, da ich direkt ausgesät habe. Nicht eine Pflanze kam hoch. Später habe ich heraus gefunden, dass die Mäuse alle Körner eingesammelt hatten :-). Letztes Jahr dann habe ich den Mais in sogenannten Roottrainer vorgezogen. Der Start war gut, aber ich habe den Fehler gemacht, die Pflanzen zu spät auszusetzen. Die Stängel waren schon zu lange und sehr instabil. Zudem sind gerade die jungen Maispflanzen sehr durstig. Sie also in der größten Hitze Anfang Juni zu setzen war definitiv zu spät. Man lernt nie aus. Jetzt ist Ende April und bei uns warm genug um es in einem geschützen Beet zu versuchen. Da die Setzlinge die ganze Zeit auf der Terasse waren müssen sie auch nicht abgehärtet werden. Das wird wohl nicht jedes Jahr funktionieren. Aber 2018 ist bei uns wirklich ein mildes Frühjahr. 

Der Mais ist auch hungrig. Er braucht ordentlich Kompost und Hornspäne um auch gut zu wachsen. Beides gibt es bei der Pflanzung. Im Sommer bekommen die großen Maissorten nochmal eine Gabe Jauche. Spätestens Mitte Mai kommen dann noch Stangenbohnen und Kürbis mit ins Beet. Bereits letztes Jahr habe ich diese Dreierkombi ausprobiert. Den Bohnen und dem Hokkaiodo hat das sehr gut gefallen. Beim Mais waren wie gesagt die Ergebnisse mies, da ich ihn zu wenig Gewässert hatte bei der Auspflanzung. 

Ich bin gespannt auf die verschiedenen Mais Sorten. Je mehr man sich damit beschäftigt, desto spannender wird der Anbau von eigenem Mais. Auf jeden Fall eine Farbenfrohe Angelegenheit. 

 

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