Lauch und das böse M

Im frühen Frühjahr habe ich Lauch der Sorte „Herbstriese Hannibal“ vorgezogen und später ausgepflanzt. Jetzt endlich ist der Lauch erntereif, was wirklich lange gedauert hat. Es sieht wirklich lecker aus und macht echt etwas her.

Lauch, frisch geerntetGleichzeitig wird die nächste Generation Lauch auf dem Weg gebracht. In einer einschlägigen Gartenzeitschrift war gab es jetzt den Arbeitsauftrag dafür: Lauch sollte Ende Dezember / Anfang Januar vorgezogen werden. Leider konnte ich die Samentüte mit den organischen Lauchsamen nicht wieder finden – dabei bin ich mir sicher, dass ich nicht alle Samen verbraucht habe. Ich hatte dann die Idee eine neue Tüte zu kaufen, habe diesen Kauf gepostet und wurde gleich ausgeschimpft, weil ich Samen vom großen, bösen M… gekauft habe. Konnte ich ahnen, dass auch Kiepenkerl zu denen gehört? Klar, will ich diese Verbrecher an der Gemüsevielfalt nicht auch noch unterstützen. Aber mal ehrlich: Es geht auch entspannter. Wenn es gerade keine Samen zu kaufen gibt, werde ich nicht die Kosten und den CO2 Verbrauch mit einer Einzelbestellung in die Höhe treiben.

Nächstes Jahr werde ich die Poreesamen von dem jetzt Zweijährigen Poree absammeln. Dann habe ich diese Diskussion schon einmal nicht mehr. Spart dazu noch Geld. Jetzt werden wir uns den leckeren Lauch erst einmal schmecken lassen. Ob in Sojasahne oder Sahne werden wir noch entscheiden.

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