Schneiden und aufräumen

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Jetzt ist so richtig die Arbeit ausgebrochen in den beiden Gärten. Über das wunderschöne Wochenende habe ich immer mal wieder ein Stündchen Zeit gehabt um einiges an den Büschen und Hortensien im Hausgarten zurück zuschneiden. Vor allem rund um den alten und inzwischen bestimmt 10 m hohen Kirschbaum herum. Hier hatte ich in den letzten zwei Jahre nichts gemacht und das Efeu wucherte langsam alles zu. Auch fehlte den Obstbäumen hinterm Zaun beim Nachbar einiges an Licht. In den nächsten Wochen müssen wir hier auch das Plateau aufschütten für die Schaukel. Noch länger wolle die Kids nicht auf ihren Spielplatz warten.

Auch im GartenGarten geht es weiter mit den Aufräumarbeiten. Da der Boden nach dem  – so dringend notwendigem –  Regender letzten drei Tage jetzt etwas zu schwer ist zum Schaufel, habe ich mich auf das Schneiden verlegt. Mit derzeit 13 Obstbäumen gibt es da einiges zu tun. Vor allem an den Apfelbäumen haben sich die Wasserschoße gewaltig vermehrt. Dann gibt es da noch zwei Sorgenkinder. Einer der Pfirsichbäumen und der alte Zwetschgenbaum wollen nicht mehr so richtig und habe beide bereits einen Baumpilz. Der Pfirsich kommt auf jeden Fall weg, aber beim Zwetschgenbaum bin ich mir noch nicht so ganz sicher, was ich mit ihm machen soll. Das Holz sägt mir ein Gartenfreund ab, da ich selbst keine Motorsäge habe. Die dickeren Baumteile werde ich als Altholzhaufen locker stapeln. Hier sollen sich dann die Nützlinge einen Unterschlupf suchen können. Sicherlich ist das wieder mal nicht ganz nach dem Ordnungsinn der Kleingärtner, aber es gefällt mir.

Sieht nach nicht soviel aus, aber ich habe fast 3 Stunden gebraucht um die Jostabeere zu schneiden und vom Efeu zu befreien, den Platz für den Holzstapel vorzubereiten, Unkraut und vor allem den Aaronstab zu entfernen, die Anemonen, mein so geliebter Blutweiderich und das Pampasgras zurück zuschneiden. Letzteres hat sich bisher noch nie in dem schönen Rosa gezeigt hat, in dem es angepriesen wurde. Vier der abgeschnittenen Zweige der Jostabeere habe ich in ein Beet gesteckt in der Hoffnung, dass sie anwachsen und ich damit den Strauch dieser so leckeren Beere vermehren kann.

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